24.05.2026 –, Reh 1 Sprache: Deutsch
Studium, Arbeit und steigende Lebenshaltungskosten erzeugen Stress und prekäre Bedingungen. Gewerkschaften kämpfen für faire Löhne und Sicherheit durch Tarifverträge und Streiks. Der Workshop erklärt ihre Rolle und zeigt Mitmachmöglichkeiten.
Studium, Lohnarbeit, Nebenjob, ewige Stunden in der Bibliothek oder bei der Care-Arbeit – oft bleibt von der ominösen Work–Life-Balance nicht viel mehr als Dauerstress. Gleichzeitig steigen die Mieten, die Inflation frisst unser Einkommen, und in vielen Betrieben oder Hochschulen arbeiten Beschäftigte unter prekären Bedingungen.
Genau hier setzen Gewerkschaften an. Sie sind nicht nur historische Relikte, sondern heute zentrale Akteur*innen in aktuellen gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen: Es geht um den Kampf für faire Löhne, mehr Sicherheit und Gerechtigkeit für alle Menschen.
Tarifverträge und Streiks sind dabei wichtige Werkzeug – und sie sind kein Selbstläufer, sondern das Ergebnis von kollektiver Organisation und Durchhaltevermögen.
Im Workshop wollen wir gemeinsam mit euch diskutieren:
• Wer wir sind
• Wozu Gewerkschaften heute notwendig sind
• Wie Tarifverträge funktionieren und was sie konkret verändern
• Welche Realität gewerkschaftlicher Kämpfe zwischen Konflikt, Solidarität und Kompromiss aussieht
• Wie ihr mitmachen könnt
Denn klar ist: Nur organisiert und solidarisch können wir die Bedingungen verändern, unter denen wir lernen, arbeiten und leben.
Ich bin Jugendbildungsreferentin bei der DGB-Jugend Sachsen
