24.05.2026 –, Reh 4 Jazyk: Deutsch
Den Vortrag würde ich optional halten, falls die Einreichung zum Thema DDR nicht ins Programm passt. Es ist die Weiterführung der Vorträge, die ich schon auf dem Pfingstcamp gehalten habe.
Der größte Teil der Menschen erlebt sich bei der Lohnarbeit, in ihrer Mietwohnung und bei demokratischen Teilhabeformen nur wenig handlungsfähig. Rechte Parteien und Politikangebote geben vielen Menschen wieder das Gefühl, (auf eine autoritäre Art) Selbstwirksamkeit erleben zu können. Im Vortrag wird dabei insbesondere mit Bezug auf Ostdeutschland diskutiert, wie gerade in einer entmächtigten und eigentumslosen Teilgesellschaft Ersatz gefunden wird in einem „Phantombesitz“ (Eva von Redecker), der auch Besitzlosen (patriarchale) Macht verspricht. Was könnte demgegenüber Handlungsfähigkeit bedeuten, die nicht herrschaftsförmig wäre?
Dominik Intelmann forscht zur politischen Ökonomie Ostdeutschlands und den damit verbundenen Subjektivierungsformen.
