PfiCa26

"Täter und Wächter in einem?" - Polizei. Männlichkeit. Gewalt
23.05.2026 , Reh 2
Sprache: Deutsch

Der Workshop fragt nach der männlichen Verfasstheit der Polizei und deren Konsequenzen für den staatlichen Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt.​​​​​​​​​​​​​​​​


In Diskussionen über geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen, die sich in unserer Gesellschaft immer wieder in Femiziden, Partnerschaftsgewalt oder öffentlichen Übergriffen manifestiert, wird die Polizei häufig entweder als staatliches Allheilmittel gegen Gewalt oder als bloßes Exekutivorgan patriarchaler Herrschaft verstanden.

Dabei gerät jedoch oft aus dem Blick, wie Männlichkeit sowohl die Gewalt des Staates als auch die von männlichen Privatpersonen ermöglicht oder gar das Bedürfnis danach erst hervorbringt.

Der Workshop thematisiert die Polizei als jenes Organ, das mit der praktischen Umsetzung des staatlichen Gewaltmonopols – und somit auch mit dem Schutz von Frauen – betraut ist. Er greift dabei auf feministische Staatstheorie, Erkenntnisse der Polizeiforschung und subjekttheoretische Ansätze zu männlicher Gewalt zurück, um ein kritisches Bild der männlichen Prägung staatlicher Institutionen und ihrer Begrenztheit im Umgang mit geschlechtsspezifischer Gewalt zu zeichnen.


Wie anspruchsvoll wird dein Vortrag/Workshop?: anfänger*innenfreundlich

Wir...

...studieren beide Politikwissenschaft an der Universität Wien und schreiben an unseren Masterarbeiten - eine davon zu dem im Workshop behandelten Thema.

...sind Mitbegründer der GfkB Österreich, dem Ableger des deutschen Vereins, mit dem wir in engem Kontakt stehen.

...wollen erkunden, ob die böhmische Schweiz tatsächlich schöner ist als die sächsische.